Schiff Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung

Schule Maretstraße

Schulform: Grundschule, Stadtteilschule im Aufbau

Kontaktdaten

Adresse: Maretstraße 50, 21073 Hamburg
Fon: 040/ 428 975 02
Fax: 040/ 428 975 212
E-Mail: schule@maretstraße.de
web: http://www.maretstrasse.de

Schulleitung: Dana Schöne

Name der Ansprechperson für Anfragen: Dana Schöne
Fon: 040/428 975 02
E-Mail: dana.schoene@bsb.hamburg.de

Informationen zur Schule

Lage/Einzugsgebiet: Die Schule Maretstraße befindet sich im sogenannten Phoenixviertel im Zentrum Harburgs. Die Klassen spiegeln die Vielfalt des umliegenden Viertels wider.
Etwa 70 % der SchülerInnen haben ihre Wurzeln im nichtdeutschen Sprachraum. Eine Vielzahl von ihnen lebt in einem bildungsfernen oder auch anregungsarmen Milieu; oftmals wachsen sie in beengten Wohnverhältnissen und unter komplexen, nicht immer für ihren Bildungsweg förderlichen Familiensituationen auf. Die Schule hat den Kessfaktor 1 inne.

Zahl der Schüler/innen: 820 SchülerInnen
Größe des Kollegiums: 90 RegelschullehrerInnen, SonderpädagogInnen, ErzieherInnen und SozialpädagogInnen arbeiten zusammen in multiprofessionellen Teams. Sie werden während des Schultages von einer Vielzahl von Honorarkräften unterstützt.

Strukturmerkmale: Die Schule Maretstraße ist seit 1987 offene, seit 2003 gebundene Ganztagsschule; sie arbeitet in den Randzeiten mit unterschiedlichen Kinder- und Jugendeinrichtungen des Stadtteils zusammen.
Die Schule beherbergt momentan Klassen der Vorschule, der Grundschule und der Stadtteilschule und 1 Vorbereitungsklasse für SchülerInnen, die direkt aus dem Ausland nach Hamburg gekommen sind und über keine Deutschkenntnisse verfügen. Die Oberstufe der Stadtteilschule ist in Kooperation mit der Stadtteilschule Harburg (Goethe-Schule) organisiert.
Die Schule ist drei- bis vierzügig und bis Klasse 6 jahrgangsübergreifend organisiert: SchülerInnen der Klassenstufen 1-3 und 4-6 werden jeweils in Klassen zusammengefasst.

Teilnahme an Schulentwicklungsprojekten, Auszeichnungen etc.
Die Schule nimmt am Schulversuch „Alleskönner“ (2008-2013) teil, der sich der Entwicklung des kompetenzorientierten und individualisierten Unterrichts ver- schrieben hat und neue Rückmeldeformate erarbeitet. Im Fokus steht dabei die Entwicklung einer neuen Lernkultur, die geprägt ist von:

  • einem lernförderlichen Umgang mit der Heterogenität der SchülerInnen,
  • der Unterstützung selbstorganisierten Lernens,
  • der Förderung von Reflektion und Feedback.

Weitere Besonderheiten und Angebote, die das Profil der Schule prägen
Die Vorschulklassen sowie alle Klassen der Grundstufen (Klasse 1-3) beteiligen sich am Programm Family Literacy und laden wöchentlich Eltern in den Unterricht ein.
Inhaltliche Schwerpunkte der Schule liegen im musisch-künstlerischen Bereich. Die Schule beteiligt sich am Projekt JeKi (Jedem Kind ein Instrument), organisiert Trommelkurse, hat Schulbands und nimmt an entsprechenden Projekten teil (s.Homepage). Kunstpädagoginnen gestalten den lebendigen Kunstbereich und kooperieren mit der Kunsthalle und der Falckenbergsammlung.
Die Schule ist ein Hauptnutzer im Bürgerzentrum Phoenix, dem sogenannten Feuervogel, und arbeitet entsprechend eng mit den Einrichtungen im Haus und im Stadtteil zusammen.
Alle Schulbeteiligten fühlen sich intensiver Bindungs- und Sozialarbeit verpflichtet; inner- und außerschulische Unterstützungsangebote werden vielfältig und umfassend genutzt (Elternberatung, Arizonaraum, Insel, Sprach-, Ergotherapie etc.). Der Förderbereich ist strukturell stark verankert.

Im Zentrum der Schulentwicklung steht besonders die Weiterentwicklung des Unterrichts verbunden mit einer intensiven Kooperation in Stufen- und Fachteams, zahlreichen Strukturumstellungen und intensiver Organisationsentwicklung.

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